Stillbegleitung

Zu stillen oder nicht zu stillen ist eine individuelle Entscheidung. Meine Begleitung bietet eine Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Stillzeit, bei der Entscheidung zu stillen oder auch nicht, beim Stillen lernen, bei Stillproblemen, beim Wunsch abzustillen, oder teilzustillen. Wie auch immer Deine Entscheidung ist – ich begleite Dich in Deinem Prozess.

Fakten: Ca 90% aller Frauen in Deutschland wollen nach der Geburt ihr Kind stillen. Bereits in den ersten Wochen stillen von diesen Frauen nur noch rund 70%. Der Grund ist oft eine fehlende / nicht ausreichende Unterstützung bei den Herausforderungen des Stillstarts. Nach 4 Monaten stillen von diesen Frauen nur noch 55%. Grund ist hier oft eine Fehlinformation über die weitere Entwicklung der Laktation und Stillbeziehung. (Vgl.: SuSe 2 Studie 2020 von der dt. Gesellschaft für Ernährung)

Stillen ist vergleichbar mit Tanzen. Es kann intuitiv und voller Freude sein – aber ihr seid beide Anfänger:innen und braucht eine Lernzeit und Geduld. Stillen ist nicht angeboren  – es ist ein Lernprozess für beide! Es braucht Zeit und Ruhe in einem geschützten Raum, Achtsamkeit, unterstützende Informationen und manchmal auch einen Blick von Außen. Unter Berücksichtigung eurer individuellen Geschichte und Bedürfnisse begleite ich Euch bei Euren ersten Schritten. Beziehungen entwickeln und verändern sich – auch die Stillbeziehung. Auch nach der Zeit desWochenbettes kann es zu Herausforderungen und Stillproblemen kommen, die mit einer sensiblen Unterstützung überwunden werden können.

Egal was und egal wann – wichtig ist: Du mußt da nicht allein durch und Du mußt auch keine Schmerzen aushalten. Stillen darf nicht weh tun – und wenn es das tut, dann stimmt etwas nicht. Je nachdem, welche Hindernisse Eurer Stillbeziehung im Weg stehen, begleite ich Euch als Heilpraktikerin und EISL-Stillberaterin® individuell durch die Krise. Sollte eine therapeutische Maßnahme erforderlich werden, begleite ich Euch (Mutter und Kind) auch hier naturheilkundlich oder körperpsychotherapeutisch, bzw überweise bei Bedarf in eine ärztliche Versorgung.

Manchmal hilft es aber auch, wenn einfach jemand da ist, und einem den Rücken frei hält. In dem Falle wäre der Einsatz einer Mütterpflegerin sinnvoll.

Wenn Du Unterstützung brauchst, kontaktiere mich gerne!